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Rauchverbot für Kneipen das Aus?

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image Rauchen verboten!

Nächstes Jahr tritt das Gesetz zum Rauchverbot in Gastronomiebetrieben in Kraft. In Berlin gibt es sehr viele kleine Kneipen, die sich einen abgetrennten Raucherbereich nicht leisten können.

Was für Möglichkeiten haben die vielen kleinen Kneipen und Gastrobetriebe in Berlin, damit das Rauchverbot nicht ihr Aus bedeutet? Wenn ich in meinem Kiez unterwegs bin und in die Kneipen auf den Ecken reinschaue, sehe ich immer wie ein großer Teil der Gäste Raucher sind. Diese Läden sind selten sehr stark besucht und halten sich mit den wenigen Gästen, die sie noch haben über Wasser. Aber wenn diese jetzt auch noch ausbleiben, weil Sie zum Rauchen vor die Tür müssen oder generell der normale Kneipenbesuch ihnen keinen Spaß mehr macht, dann wird es vermutlich eng für diese Kneipen.

Hilft da oft nur ein Schritt nach vorne? Also sich als reiner Raucherclub zu positionieren?

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Kommentare (11 eingetragen):

Frederik Abbenhaus am 21 November, 2007 03:13:18
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Zum einen gibts natürlich die Möglichkeit des Raucherclubs, andererseits werden sich die Gäste auch daran gewöhnen, wie zum Beispiel in Italien, wo die Raucher auch vor die Tür und in ein separates Raucherzimmer gehen.
Dieter Haehnel am 17 December, 2007 11:23:52
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Mir scheint es um ein grundsätzliches Problem zu gehen. Fatalerweise braucht der durchschnittliche Deutsche immer eine Minderheit, auf der er herumhacken kann. Jetzt sind es die Raucher, aber es waren auch schonmal die "Gastarbeiter" oder aktuell und immer wieder gern genommen, die "faulen Arbeitslosen" Und das hat, wie wir aus leidvoller Geschichte wissen, nicht nur einmal zu extremen Exzessen geführt. Warum muss alles immer einen Zacken überzogen werden??? Lasst doch den Kneipern die Wahl zwischen Raucher- und Nichtraucherläden. Der Markt wird's richten.
Ka De Schulze am 27 December, 2007 07:18:11
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Es gibt da noch einen wichtigen Punkt: was ist mit dem Personal in der Gastronomie? Die Stellen in diesem Gewerbe sind leider nicht so zahlreich, dass man sich aussuchen kann ob man in einem Nichtraucher- oder im Raucherlokal arbeitet.
Dazu kommen die Raucher, die es sich abgewöhnen wollen. Das wird in einem Raucherlokal fast unmöglich sein.

Das die Existenz der Eckkneipen aber durch das Rauchverbot gefärdet ist, glaube ich nicht, denn so weit ich weiß, gibt es eine feste Größe, ab der der Nichtraucherschutz gewährleistet werden muss. Wer diese unterschreitet, der darf seine Gäste weiter rauchen lassen...
Harald Schmidt am 03 January, 2008 01:46:14
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Was ich schlimm finde, ist der vorauseilende Gehorsam, der hier stattfindet. Die Kneipenbesitzer kuschen, obwohl erst in sechs Monaten Bussgelder drohen. Ausserdem wird kein Nichtraucher gezwungen in Bars zu gehen in denen geraucht wird. Ich bin mal gespannt, wann, bedingt durch den schwindenden Tabakkonsum, die nächste Steuererhöhung auf uns zu kommt. In der Schweiz würden eine solche weitreichende Entscheidung wenigstens durch einen Volksentscheid getragen werden.
Harald Juhnke am 03 January, 2008 11:01:14
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Alles was die Kneipenbesitzer und Nikotinabhängige rauslassen ist heiße Luft. Bei der S-Bahn, um mal ein Beispiel zu nennen, ist das Rauchen schon seit Jahrzehnten verboten. Und, oh Wunder, sind die Zahl der Reisenden stetig gestiegen. Kein Raucher ist deswegen auf das Fahrrad umgestiegen. Also keine Panik.
Frohes neues Jahr.
Peter
Tristania am 04 January, 2008 03:46:11
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@ Ka De Schulze:
Da irrst du aber leider gewaltig. Das Rauchverbot gilt für alle Kneipen. Egal ob groß oder klein. Und die ganzen kleinen Eckkneipen haben einfach mal keinen Platz, um einen Raucherraum einzurichten.

Was das Personal angeht: Meistens steht in einer solchen Kneipe der Besitzer noch persönlich hinterm Tresen. (Falls er nicht grad vor der Tür steht und raucht)
nils am 15 January, 2008 02:39:15
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Das ganze Thema Rauchverbot ist nichts weiter als Augenwischerei!
Es solle so aussehen das, man sich in der Regierung Gedanken macht über die Gesundheit der Masse der Bevölkerung.
Da sollte man sich doch zunächst eine grundsätzliche Frage stellen. Warum bitte wird beim Sprit Bioalkohol unter gemischt und bei den Zigaretten nicht untersagt suchtsteigernde Mittel zuzufügen.
Ich denke die Erklärung liegt wie immer bei denen die die Macht haben, die Industrie.
Der Rohstoff Erdöl wird als Rohstoff länger vorrätig sein und man kann so noch reichlich damit verdienen bevor es dann tatsächlich dazu kommt, dass sich der Verkehr z.B. nur noch auf Elektroenergie stützt. Tabak hingegen wächst fast an jedem Ort und sei er noch so verseucht. Also muß man dafür sorgen das man soviel wie möglich davon an den Mann oder die Frau bringt.
Der kleine Kneipenwirt zahlt eben nicht soviel Steuern wie die großen Bosse und vor allem hat er keinen Vorstand in dem er den einen oder anderen Politiker unter bringen kann.
Dazu kommt noch, dass bei vielen ja die Kneipe das einziege ist wo sie soziale Kontakte haben. Ergo geht man davon aus das nach der eventuellen Flaute genauso weiter gemacht wird wie zuvor. Zumal der weit verbreitete Alkoholismus in Deutschland sein übrieges dazu tun wird.
Und um auf die Bahn zu kommen, würde man dort das trinken verbieten, dann wäre sie garantiert schon lange pleite.
Und die angeblichen Absatzschwierigkeiten sind natürlich trotzdem ein gutes Argument die Steuern zu erhöhen.
Also ich komme ganz einfach zu dem Schluß das wie immer alles nur blabla ist, wie immer, und nur dem Zweck dient uns wieder etwas überhelfen zu können.
Und man sollte nicht vergessen das es immer das selbe ist, man bringt einen Unsinn unter die Leute damit sie etwas haben wo sich die breite Masse aufregen kann. Und dann kommt das wesentliche hinten dran und keiner merkt was wirklich gespielt wird.
Prima, das hat in der Zeit der Fußball WM auch ganz hervorragend funktioniert.
Ken Tyler am 25 January, 2008 04:42:34
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Wenn ich hier so die Kommentare lese, dann bin ich schon erschrocken. Vorab: ich bin Nichtraucher, weil ich noch nie geraucht habe. Der Gesetzgeber geht hier einen Weg, der nicht nachvollziehbar ist, er nimmt Einfluss in die freie Ausübung des Berufs der Gastwirte und entscheidet was diese dürfen und was nicht in einer Form, die eindeutig zu weit geht. Kinder und Jugendschutz ok, alles andere geht zu weit. Fakt ist: hier ist nicht Italien oder Irland oder sonstwo, hier ist hier und die Kneipentradition ist eine andere. Fakt ist auch, dass der deutsche Kneipenbesucher u.a. auch aus Geselligkeit in die Kneipe geht, zum Fußball gucken, zum Billiard spielen u.s.w., wenn er dabei seine Zigarette nicht mehr rauchen darf, dann bleibt er zu Hause und der Kneipenwirt dann auch, weil pleite und die oder der zu schützende Mitarbeiter/in auch, weil arbeitslos. Keiner schert sich um den Bergmann, den Betonbauer oder Straßenbauarbeiter, welche den ganzen Tag viel giftigere Dämpfe einatmen müssen als ein passiver Raucher. Und: am militantesten sind doch die ehemaligen Raucher, das erlebe ich immer wieder. Die sind es doch, die so laut schreien "Rauchverbot überall" weil sie die Sucht nicht bekämpft haben und sauer auf die sind, die immer noch rauchen. Mich hat es noch nie gestört und es stört mich auch weiterhin nicht. Und von wegen Gesundheit!? Was ist mit Abgasen, was mit giftigen Dämpfen aus den Chemiefabriken u.s.w. Einem Kommentarverfasser geb ich recht, warum gibt es kein Verbot für zugesetzte Suchtmittel, Kondensate und Teer in Zigaretten. Einfach nur natürlicher Tabak wie er in früheren Zeiten auch schon geraucht wurde, oder am Besten nur noch Zigarre und Zigarrillo unparfürmiert und aus reinem Tabak sowie Pfeifentabake ohne Zusätze. Ist nicht so schädlich und der Qualm, mein Gott, dann darf keiner mehr auf die Straße gehen.
ken tyler am 25 January, 2008 04:51:05
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Rauchverbot? Nein Danke! Das Rauchverbot ist eine ganz klare Gängelei des Staates gegenüber seiner Bürger, in diesem Falle sogar steuerzahlender Bürger. Nichtraucher (laut tatsächlicher und nicht gefakter Statistik) immer noch in der Minderzahl regen sich doch nur auf, weil sie Ihre eigene Sucht noch nicht bekämpft haben und sauer auf die sind, die auch weiter rauchen wollen. Ich selbst hab noch nie geraucht, aber mich stört es auch nicht. Ein Gesetz, welches mich in der Ausübung meiner gewerblichen Tätigkeit in der Art behindert, dass meine Gäste wegbleiben, ist verfassungswidrig. Ich sage nur, Nichtraucher, geht zu Euresgleichen und lasst die rauchenden Kneipengänger in Ruhe.
nils am 11 February, 2008 03:47:12
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Bei den ganzen Kommentaren hier sind noch zwei Sachen ausser acht gelassen worden. Aber es wurde auch vieles geschrieben was richtig ist.
Ich persönlich frage mich zur Zeit ( Verzehrstudie ) wann denn mal etwas gegen die Industrie generell unternommen wird.
In den angeblich veredelten Lebensmittel werden Kohlenhydrate ausgewiesen und es nichts weiter als Zucker, es werden unsinnige Mengen an Fetten und chemischen Zusätzen in Lebensmittel gemengt und auf der anderen Seite werden natürliche Lebensmittel vernichtet um den Preis auf dem Weltmarkt zu halten. Ich glaube das dort eine weitaus höhere Gefahr für Leib und Leben besteht als durch das rauchen.
Ansonsten fällt mir bei der Gelegenheit noch ein das private Räumlichkeiten ja eigentlich ein geschütztes Rechtsgut sind. Wie passt es dann also das der Staat sich anmast plötzlich diese Freiheit einzuschränken. Wird als nächstes nun das essen verboten und wird die unantastbarkeit der Wohnung aufgehoben.
*Ich werde weiter darüber nachdenken und euch dann bescheid geben wenn ich mir einig bin !!!!*
Andre am 21 February, 2008 09:20:35
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Wenn es dem Staat wirklich wichtig wäre und Tabak ja so fürchterlich verheerend ist, warum untersagt man es denn nicht generell? Drogen sind doch auch verboten, nur die werden ja auch nicht besteuert.

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