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Wohl fühlen in den eigenen vier Wänden
Die eigene Wohnung einzurichten ist nicht leicht. Neue Einrichtungstrends, Designermöbel und durchgestylte Wohnkonzepte gibt es in Hülle und Fülle. Welche Einrichtung zur eigenen Wohnung am besten passt, ist eine Frage des Geschmacks. Am wichtigsten ist es jedoch, sich zu Hause wohl zu fühlen.
Die eigenen Bedürfnisse berücksichtigen
Beim Einrichten der Wohnung ist das Bauchgefühl der beste Innenarchitekt. Seine eigenen Bedürfnisse zu kennen, sollte daher eine Grundvoraussetzung sein für die Auswahl von Möbeln, Accessoires und Co. Nach Ansicht von Psychologen entscheidet das Unterbewusstsein darüber, was einem Menschen gut tut, und was nicht. Menschen, die sich beispielsweise in ihrem Wohnzimmer unwohl fühlen, sollten sich intensiv mit den Einrichtungsgegenständen dieses Zimmer befassen. Wer tief in sich geht, wird zu einer Antwort gelangen auf die Frage: Welche Möbel passen zu mir und welche nicht?
Entscheidend bei der Auswahl von Möbeln ist die eigene Persönlichkeit. Ein eher unsicherer Mensch sollte nach Meinung von Psychologen sein Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit bei der Gestaltung des Wohnraumes mit einbeziehen. Besonders empfehlenswert sind für diese Menschen Möbel aus dunklem Holz und in Erdfarben gestrichene Wände. Diese Materialien und Farben stahlen besonders viel Geborgenheit aus. Wer sich von geschlossenen Räumen schnell erdrückt fühlt, für den sind vermutlich hellere Farbtöne und viel Licht angemessener. Ein derartig auf den jeweiligen Charakter abgestimmtes Gestaltungs- und Wohnkonzept erzeugt höheres Wohlbefinden. Dabei sollte stets darauf geachtet werden, dass bei der Einrichtung ein roter Faden eingehalten wird.
Trends ruhig außer Acht lassen
Experten raten dazu, bestimmte Trends bei der Einrichtung des Wohnraumes nicht zu stark zu berücksichtigen. Es muss nicht unbedingt die neueste Designer Übersicht gewälzt werden, um neue schicke Accessoires zu finden. Zudem sollten Wohnkonzepte wie das in letzten Jahren stark in Mode gekommene Feng Shui nicht zu stark beachtet werden. Derartiger Dogmatismus fördert nach einiger Zeit eher das Unbehagen, wenn man sich zu streng gewissen „Gesetzen“ unterwirft.
Es müssen auch nicht immer die neuesten Designermöbel sein. Die dunklen Eichenschränke der Großeltern aber auch nicht. In vielen deutschen Wohnungen finden sich alte Familienerbstücke, die nicht selten als überflüssig empfunden und manchmal nur wegen des schlechten Gewissens aufgestellt werden. Meist entsprechen diese alten Möbelstücke nicht unbedingt den eigenen Bedürfnissen und fördern dadurch das Unwohlsein in der eigenen Wohnstube. Hier ist besonders viel Ehrlichkeit gefragt. Wer sich durch Omas alte Kommode eingeengt fühlt, der sollte diese vielleicht doch lieber anderweitig unterbringen oder verschenken.
Es gibt einen kleinen Trick, um die eigenen Bedürfnisse besser kennen zu lernen. Wer sich einmal mit geschlossenen Augen durch die Wohnung tastet und an bestimmten Stellen anstößt, der sollte,wenn möglich, an diesen Stellen umräumen. Hilfreich ist es ebenfalls, die einzelnen Räume der Wohnung zu fotografieren. Beim Betrachten der Fotos gewinnt man einen ganz neuen Blick auf sein zu Hause. Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl.



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