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Sherlock Holmes hilft Wohnungssuchenden

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Dahinter verbirgt sich allerdings nicht wirklich die Romanfigur von Sir Arthur Conan Doyle, sondern eine uneigennützige Initiative, die Wohnungssuchenden die Aufnahme in einen Mailverteiler ermöglicht, der sich stets vergrößert und alle Teilnehmer mit aktuellen Informationen und Angeboten versorgt.

Holmes und Watson

An Holmes und Watson sollte man sich in Berlin nicht wenden, wenn man die Hilfe einer richtigen Privatdetektei benötigt. In diesem Fall sollte man wohl eher die Apex-Detektive unter www.apex-detektive.de zu Rate ziehen. Holmes und Watson helfen dagegen bei der immer schwieriger werdenden Wohnungs- beziehungsweise Jobsuche in der Bundeshauptstadt. Die Initiative Scherlock Holmes Berlin wirkt im Internet unter dem Slogan „KEEP BERLIN AFFORDABLE - HELP EACH OTHER!“ und nimmt Wohnungsangebote auf, um sie anschließend via Newsletter unter den Bedürftigen zu verteilen. Das Pendant auf dem Job-Sektor ist Watson Berlin. Verwunderlich ist allerdings, dass sich dieses Projekt durchsetzten konnte, ohne dass dafür die Werbetrommel gerührt wurde. Streng genommen wird auf der offiziellen Homepage nicht einmal beschrieben, was Sherlock Holmes Berlin eigentlich ist. Doch egal ob nun durch Mund-zu-Mund-Propaganda oder über die Wirren des Internets: Die Rechnung ist auf jeden Fall aufgegangen und die Berliner nehmen das Angebot gerne an.

Berlin – ein teures Pflaster

Dass solche Aktionen überhaupt nötig werden, ist die Folge der immer weiter steigenden Mietpreise bei parallel sinkenden Reallöhnen. Der steigende Mietspiegel war in diesem Jahr auch eines der Hauptthemen im Wahlkampf um die Sitze im Abgeordnetenhaus. Im Vergleich zum Mietspiegel 2009 erhöhten sich die erfassten Mieten bis 2011 um 7,9 Prozent, was de facto einem durchschnittlichen Jahres-Anstieg von etwa vier Prozent entspricht. Allerdings gibt es gewaltige Unterschiede bei den verschiedenen Standorten. Laut einer aktuellen Statistik sind die Mieten derzeit in Charlottenburg-Wilmersdorf am höchsten, wo die Durchschnittsmiete in Vorzugslagen bei 9,25 Euro pro Quadratmeter netto und kalt liegt. Berlin Mitte folgt mit 9,15 Euro auf dem Fuße und dahinter reiht sich Steglitz-Zehlendorf mit 9,00 Euro pro Quadratmeter in den Reigen der Mietwucher-Standorte ein. Wesentlich günstiger wohnt man dagegen in anderen Stadtteilen. Mit am günstigsten sind die monatlichen Mietpreise auf den einzelnen Quadratmeter nettokalt gerechnet in Vorzugslagen von Neukölln mit humanen 6,15 Euro und Lichtenberg 6,30 Euro. Noch günstiger wird es natürlich in Wohngegenden, in denen der Wohnraum weniger attraktiv ist. In Standardwohnlagen der eben genannten Stadtteile zahlen Mieter im Schnitt rund 5,50 Euro. Ähnlich günstig sind Mietwohnungen in Standardwohnlagen in Marzahn-Hellersdorf und Spandau.

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