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Kleiderspende ist keine Mülltonne!
Ein Anblick, den es öfter in Berlin gibt. Kleiderspenden Tonnen des DRK werden zu Mülltonnen missbraucht. Davor, darin und daneben liegen ab und an Müllreste, die eigentlich in die Mülltonne gehören. Wie kann sowas passieren?
Wo fängt man an, um diesen Umstand zu beschreiben? Fängt man dort an, wo die Menschen den Müll gewöhnlich produzieren? Nämlich zu Hause. Ach, ich schmeisse den Müllbeutel gleich vor die Tonne des DRK. Da macht es sich optisch sehr schön. Und vielleicht kommt ein Depp und fotografiert es. Und morgen berichtet das Fernsehen über eine Ausstellung in der Galerie XY über diese Fotos.
Der Weg von zu Hause zu einer Kleidertonne muss doch um längen weiter sein, als zur Mülltonne im Keller oder im Hof! Also warum kommt das immer wieder vor? Schleppen diese Leute Ihren Müll in ihren Kinderwagen mit, tragen sie den Müll in ihren Rucksäcken oder in ihren Autos? Was hat der Müll vor, in oder neben solch einer Tonne zu suchen? Will man damit vielleicht vermitteln, dass gespendete Kleider auch gleichzeitig Müll ist?
Gerne würde ich jemanden inflagranti dabei erwischen und fragen was ihm/ihr dabei durch den Kopf geht.
Meldung von K. H. Fröhn



del.icio.us
Digg
Kommentare (10 eingetragen):
NEIN! Die €rmsten der Armen müssen dann auch noch dafür bezahlen um unsere Klamotten zu bekommen! Und nicht wenig!
Ich glaube einige Menschen wachen derzeit auf und wollen die Profitgier der Nutzniesser dieses Wirtschaftszweiges stoppen und denen die Tour vermiesen!
WACHT AUF UND BESCH€FTIGT EUCH ERSTMAL MIT DEN HINTERGRÜNDEN BEVOR IHR EUCH BILDZEITUNGSM€SSIG GEBT UND DUMME FOTOS IN DIE WELT SETZT!
"Der Krieg beginnt im Kopf!"
K. H. Fröhn
ich finde, dass Ihr Kommentar unnötig angriffslustig ist. Zudem vergleichen Sie hier den Herrn Fröhn mit der Bildzeitung, nur weil dieser seine Meinung veröffentlicht hat? Das passt nicht!
Hier kann jeder seine Meinung äußern. Sie können es kommentieren, müssen aber dabei schon auf Ihre Wortwahl achten.
Diese Container sind aber echt nicht der "Reißer"!
Das man mit den Klamotten noch Kohle macht, dürfte ja nun schon seit längeren bekannt sein.
Ist doch aber egal. Man selbst möchte sie doch eh nicht mehr haben.
Immer noch besser, als direkt in die "Mülle"
Zu dem, gibt es ja noch genug andere "Einrichtungen", wie Kirchen,Heime, oder ähnliches. Da kann jeder seine Sache persönlich abgeben.
Aber ob es dann so ist, das niemand damit Profit macht, wissen nur die Götter.
Ich "haue" meine nicht mehr gemochten Klamotten da rein und gehe mit einen guten Gefühl wieder weg.
Was den Müll betrifft, ist es doch ganz klar.
Wo stehen diese Container???
In den dunkelsten Ecken.
Ist doch bedauerlicher Weise, schon fast ne Einladung, für all die "Kaputten" dieser Welt.
Stellt die "Dinger" unter Laternen, oder vor Supermärkten.
Dann wird es zwar nicht 100% tig funktionieren, aber es kann ja nur besser werden.
Das ist wohl eine Frage der Erziehung, der Kultur und der persönlichen Intelligenz - in unseren Breiten offenbar alles im Rückzug begriffen.
In Afrika bin ich mal "verhaftet" worden, weil ich meinen Müll nicht auf die Straße oder in die Büsche geworfen habe - sondern als ordentliches Ferkel wenigstens vergraben wollte. Da kommen wir hier auch bald hin ;-(
@Weltenkrieger: Ich haue meine alten Klamotten nicht in die Kleiderspenden-Tonne um die Dritte Welt zu retten, sondern um sie umweltverträglich loszuwerden.
Ich weiß ziemlich viele nerven solche leute wie ich, aber wie brecht schon gesagt hat: Wiederholt es immer wieder, immer wieder , warnt sie und warnt sie nochmals, das man sich nie den vorwurf mache, man hätte es einmal zuwenig gesagt!
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