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Noch 299 Tage - die Analogabschaltung kommt

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Allerdings muss man vorbereitet sein, um in den Genuss dieses neuen Vergnügens zu kommen.

Mehr Sender – höhere Qualität

Die Sat-Analogabschaltung macht den Weg frei für viele Neuerungen. Das digitale Fernsehvergnügen ist der alten Technologie bei weitem Überlegen und sorgt dafür, dass im eigenen Wohnzimmer ein ganz neues Entertainmenterlebnis stattfinden kann. Die Bild- und Tonqualität ist durch die digitale Übertragung erheblich besser, als beim analogen Satellitenfernsehen. Durch die höhere Bandbreiteneffizienz können außerdem wesentlich mehr Sender übertragen werden. Statt der bisher verfügbaren rund 30 Programme sind es nun bis zu 300. Einige dieser Programme sind schon jetzt in HD-Qualität verfügbar, weitere werden folgen. Und auch andere neue Technologien wie 3D-TV sind ohne das digitale Fernsehen nicht möglich. Auch Video-on-Demand wird erst durch die Sat-Analogabschaltung und die Einführung der neuen Technik verfügbar. Die größere Vielfalt ist außerdem noch weniger störungsanfällig als die alte Technologie, Bildstörungen wie beim analogen Satellitenfernsehen werden so unwahrscheinlicher.

Schon vorbereitet?

Der Umstieg von der analogen zur digitalen Technik birgt aber auch Risiken für den Verbraucher. Nicht alle Receiver sind darauf ausgelegt, die digitalen Signale empfangen und verarbeiten zu können. Hierzu ist ein Digitalreceiver notwendig, die Satellitenschüssel ist in den meisten Fällen nicht betroffen. Nur in wenigen Fällen verfügt die Satellitenanlage nicht über ein Universal-LNB. Ob die eigene Hardware die erforderlichen Standards erfüllt, lässt sich leicht selbst feststellen. Den Receiver kann man testen, in dem man im Ersten, ZDF, RTL, SAT.1, ProSieben oder im Bayrischen Rundfunk die Teletextseite 198 aufruft. Erscheint dort ein Informationstext, verfügen Sie nicht über einen Digitalreceiver, können Sie dort: "Sie empfangen bereits digital" lesen, ist ihr Gerät bereit für die Sat-Analogabschaltung. Um zu sehen, ob Ihre Satellitenschüssel bereit ist, führen Sie lediglich den Sendersuchlauf durch. Erscheinen hundert oder mehr Programme, sind sie gerüstet, bei sehr wenigen angezeigten Programmen wenden Sie sich an einen Fachmann.

Millionen ahnungslos

Wer sich nicht darum kümmert, ob seine Hardware für die Abschaltung bereit ist, dem kann es passieren, dass er ab dem 30. April 2012 auf seinem Bildschirm nichts mehr sehen wird. Vielen Haushalten droht zurzeit noch dieses Schicksal, denn sie sind nicht ausreichend über die Umstellung informiert. Zwischen zwei und drei Millionen Haushalte empfangen ihre Programme noch auf dem alten Weg und viele von ihnen wissen noch zu wenig über die Sat-Analogabschaltung.

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