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Stolpersteine
Seit dem 06.November zeigen die Kinos den neuen Film "Stolpersteine"
So läuft man durch Belin. Vielleicht beim Shoppen oder einfach nur beim Schlendern. Man schaut sich natürlich auch um. Doch wieso schauen wir selten nach unten. Denn gerade dort, ist manchmal das Interessanteste zu sehen. Manchmal stolpert man nämlich auch über gewisse interessante Steine.
Diese Stolpersteine stellt der Künstler Gunter Deming her. Sie werden vor den ehemaligen Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehweges eingelassen. Die Steine haben eine Kantenlänge von 10 cm und werden mit einer auf deren Oberseite individuell beschriftete Messingplatte in den Boten eingelegt.
Im Jahre 1997 verlegte er auf Anregung der Kunstinitiative KNIE und des Österreichischen Gedenkdienstes die ersten beiden Stolpersteine für Zeugen Jehovas in St. Georgen bei Salzburg.
Inzwischen erinnern in rund 280 Orten in Deutschland, Österreich und Ungarn rund 12.500 Stolpersteine an die Verschleppung und Ermordung von Juden, Sinti und Roma, „Euthanasie“-Opfern, Zeugen Jehovas und anderen.
Und nun, endlich nach 12 Jahren wertvoller Arbeit, kommt der Film "Stolpersteine" in die Kinos.
Ein Filmtipp für Verstand und Zuversicht.



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