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Eine großveranstaltung mal anders

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image "Geleitet von Gottes Geist" war das Motto des Kongresses der Zeugen Jehovas 2008

Vom 18 - 20 Juli trafen sich zu ihrem jährlichen Bezirkskongress die Zeugen Jehovas im Velodrom

Wir schreiben den 20. Juli 2008. Schon den dritten Tag treffen sich fast 9000 Menschen im Velodrom in Berlin. Man schaut von seinem Platz in die Runde und sieht junge, alte, weiße und schwarze, Männer und Frauen friedlich zusammen sitzen. Ein fiktiver Bericht oder Gedanken meinerseits? Nein, das ist Wirklichkeit. Dies ist selten, doch unter diesen Menschen Normalität. Wo sind die externen Ordnungskräfte? Wo ist das Hochaufgebot von Polizeibeamten? Bei so großen Menschenmengen eigentlich selbstverständlich. Ich sehe keine. Wo sind wir? Wir befinden uns mitten auf einem Bezirkskongress der Zeugen Jehovas 2008 in Berlin. Motto des Zusammenkommens ist „Geleitet von Gottes Geist“. Oh ja, den Geist merkt man. Ich merke auch einen Geist der Liebe und Toleranz, der über jeden schwebt. Ein herzliches Lächeln wird hier jedem geschenkt. Fast 9000 Augen schauen auf die Bühne, die mit Blumen geschmückt ist. Der Redner spricht von Glauben und Hoffnung. „Ich sehe mich wie einen leeren Akku, der hier wieder aufgeladen wird“ sagt David. Auch Benjamin stimmt diesen Worten zu und sagt noch über sich: „Der Besuch hier ist eine gute Balance und ein Ausgleich zum Arbeitsstress“. Das glaube ich ihm. Denn Stress sieht man hier nicht. Ich frage ihn, wieso Ausgleich und er antwortet mir, sehr überzeugt aber nicht fanatisch: „ Weil ich über mich und andere nachdenke. Es hilft mir auch, neue Ziele zu setzen und meine schon gesetzten zu erreichen“ . Maurice, er geht in die 8 Klasse, habe ich gefragt, ob er in der Schule auch mit Mobbing wegen seiner Religion zu tun hat. Seine Antwort ist folgende: „ Ja schon, aber auf den Kongressen werden immer wieder neue Anregungen gegeben, wie man sich als Betroffener in dieser Situation helfen kann. Eine Anregung davon ist das Gebet zu Gott, wodurch man wieder neue Kraft bekommt“. Gleich am ersten Abend stürzte er sich auf die neue Lektüre „Fragen Junger Leute - Praktische Antworten“ die er und viele andere junge und ältere Zeugen Jehovas freudig entgegen genommen haben. „Wir freuen uns schon, aus dem Velodrom am Ende herauszukommen und durch Gottes Wort gestärkt worden zu sein“ sagt das Ehepaar Meyer. Dies sind nur einige Aussagen von Zeugen Jehovas, die den 3 Tägigen Kongress mitgemacht haben. Die Bezirkskongresse finden jedes Jahr statt. Es ist bestimmt für jeden Interessierten eine gute Gelegenheit, Informationen und Einblicke zu erhalten. Es ist wirklich eine Wohltat, in der stressigen und problembeladenen Welt eine geistige Insel zu finden, in der es auch anders geht.

Es folgen einige statistische Daten:

Einige Statistische Daten (Gesamtzahlen für 2007)

 Anzahl der Länder und Inselgebieten Länder in den sie tätig sind - 236

Gemeinden Weltweit - 101 376

Prozentuale Mehrung gegenüber 2006 - 3,1

Gesamtzahl der Predigtdienststunden - 1 431 761 554

Bibelstudien (Monatsdurchschnitt): - 6 561 426

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Kommentare (16 eingetragen):

Stephan van Helden am 10 August, 2008 12:00:31
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Der obige Text klingt wie eine Pressemitteilung der Zeugen Jehovas, nicht wie eine seriöse Reportage.

Der "Geist der Liebe und Toleranz" wird leider oft nur nach außen zur Schau gestellt. Auf dem Kongress wurde auch deutlich gemacht, dass Zeugen Jehovas alle Personen, die die Gemeinschaft verlassen haben - auch, wenn es die eigenen Kinder oder Eltern sind - strikt meiden müssen. Nicht wenige Eltern, die trotz dieses (eigentlich schon immer bestehenden) Verbots noch etwas Kontakt zu ihren Kindern hatten, haben diesen nach dem Besuch des Kongresses abgebrochen.

Solche Veranstaltungen dienen dazu, die Massen zu manipulieren und vom selbständigen Deken abzuhalten - gerade im September 2007 wurde Jehovas Zeugen verboten, eigenständige Nachforschungen und Diskussionen anhand der Bibel durchzuführen.
Luisa am 10 August, 2008 12:19:38
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Jahrelang war ich selbst Mitglied der Zeugen Jehovas. Als Hineingeborene machte ich alles mit, was von mir verlangt wurde. Geglaubt habe ich die Lehre nie wirklich. Den endlichen Schlussstrich konnte ich ziehen, als mir aufgegangen war, dass die nach außen getragene sprichwörtliche "Liebe, die der Christus hatte" nichts weiter als Fassade ist. Wer am Samstag nachmittag dem Kongressprogramm zugehört hat, wird die Herausgabe des Buches "Bewahrt euch in Gottes Liebe" miterlebt haben. In diesem Buch wird den Zeugen nochmals ausdrücklich gesagt, dass sie den Kontakt zu ehemaligen Zeugen streng zu meiden haben, selbst wenn es sich um die eigenen Kinder, Geschwister, Eltern handelt. Ich bin kein schlechter Mensch geworden, weil ich kein ZJ mehr sein möchte. Aber ich werde von meiner Familie wie ein Verbrecher behandelt und geschnitten.
saba05 am 10 August, 2008 12:33:23
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Oh wie glücklich müssen diese Menschen doch sein - friedlich vereint, ohne Probleme, ohne Sorgen - und vor allem ohne eigene Meinung. Die wird ihnen vorgegeben: Ihr seid Zeugen Jehovas, ihr werdet die Vernichtung aller Menschen als einzige überleben, ihr seid die Auserwählten! Das Schlimme dabei, die glauben das wirklich!

Vielleicht hätte der Reporter einmal "hinterfragen" sollen, bevor er eine vorgegebene Pressemitteilung veröffentlicht...
Su Besen am 10 August, 2008 12:37:46
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Die Schilderung vom Kongress ist die Vorderseite einer Medaille. Sie hat aber auch eine Rückseite und die sieht sehr Menschenverachtend aus, wenn z B enge Familienmitglieder absolut keinen Kontakt mehr pflegen dürfen, nut weil sie die Sekte verlassen haben!! Die Wachtturmorganisation stellt für alle Belange des Lebens eigene Regeln auf mit der Behauptung, die Vertreter Gottes auf Erden zu sein. Die Bibel wird mißbraucht und zurechtinterprediert! Sie ist eine gefährliche Sekte mit harmlosen Anglitz!
Tobias Liskow am 10 August, 2008 03:03:54
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Sehr geehrte Leser,

der gelesene Text ist keine Pressemitteilung der Zeugen Jehovas, sondern meine geschriebenen Worte.
Ich kann als Redakteur nur das aufschreiben was ich sehe und höre. So habe ich viele Interviews geführt, bei dennen ich geziehlt hinterfragt habe, was jeder selber über diese Großveranstaltung sagt.

Also eine Hinterfragung der zusehenen Tatsachen war vorhanden. So soll dieser Artikel natürlich auch nicht die Meinung aller wiederspiegeln. Dafür gibt es, grad bei diesem Thema, zu viele.

Meine Aufgabe war es in diesem Text nicht, die Zeugen Jehovas in ein gutes Licht zu stellen oder auf jede €ußerung anderer einzugehen. Meine Aufgabe war, das zu schreiben was ich sehe. Und der Kongress war friedlich und man wurde herzlich willkommen geheißen.

Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Doch ich freue mich über die rege Interesse eurerseits.

Mit freundlichen Grüßen

T.L
Spike am 10 August, 2008 05:49:24
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Und weil in China gerade die Olympischen
Spiele stattfinden und die soooo `ne
schöne Eröffnungsfeier hatten, scheint ja da auch alles nicht ganz so schlimm zu sein, was die Menschenrechte angeht, oder?

Gerade Sie, als "Journalist" sollten am Besten wissen, dass die Fassade manchmal trügerisch sein kann.
Dass es bei den Zeugen auch nette Leute gibt, möchte ich auch nicht bezweifeln. War ja selber lange genug dabei. Und ich bin immer noch ein Netter.
Leider einer nun, der aufgrund der diktatorischen Vorgaben der Wachtturm-Gesellschaft jetzt von der eigenen Familie ausgegrenzt wird.

Für China habe ich noch Hoffnung auf Besserung, was die "Religionsgemeinschaft" der Zeugen Jehovas angeht, bin leider anderer Meinung.
Tobias Liskow am 10 August, 2008 07:40:04
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Sehr geehrter Spike,

natürlich weiß ich, dass die Fassade eines Gebäudes manchmal schöner Aussieht als es die Wohnungen drinnen sind. Doch grad weil ich als "Journalist" hier schreibe, möchte ich nur das schreiben, was ich selber gesehen habe. Habe auch schon viel schlechtes über Zeugen Jehovas gehört. Und das ist der Punkt. Ich habe es gehört aber nicht gesehen.

Ich schreibe nicht bei einer Zeitung, in der mir gesagt wird, welche Meinung ich vertreten soll. Da gibt es ja genug Zeitungen hier in Berlin, bei der es so üblich es. Ich als Journalist, möchte Realität und "Hörensagen" auseinander halten. Und das deswegen, weil ich ein gutes Gewissen haben möchte, bei dem was ich schreibe. Wenn ich schreibe, schreibe meinen Eindruck und Empfindungen rein. Und kein Hörengesage. Denn das kann ich von hier aus nicht abklären, ob es auch stimmt.

Möchte damit aber bitte nicht sagen das sie die Unwahrheit erzählen :-)

Doch verstehen Sie was ich meine?

Mit freudlichen Grüßen

T.L
Stephan Drebing am 10 August, 2008 08:17:49
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Sehr geehrter Herr Liskow,

Sie haben wahrscheinlich schon richtig gesehen. Externe Ordnungskräfte sind der Tat kaum von Nöten. Die Menschen sind alle "gut" - man kann auch sagen "spießig" gekleidet; die Kinder wirken ruhig.

Jedes Jahr vor den Kongressen wird mit den Zeugen ein mehrere Seiten langes Manuskript durchgegangen, in welchem das genau gewünschte Verhalten auf dem Kongress eingehend erläutert wird. Die Zeugen sind es gewohnt, zu tun, was man ihnen sagt - und so tun sie es.

Die Kinder sind brav. Wissen Sie auch, warum? Natürlich erfolgt "die Rute der Zucht" nicht vor allen Leuten. Dafür gibt es Toiletten und andere Orte.

Die Menschen dort wirken glücklich entrückt. Kein Wunder, kennen Sie doch nichts anderes - denn vermutlich haben Sie auch, wenn Sie den Programminhalten gelauscht haben - genug Warnungen "vor der bösen Welt" hören können. Man glaubt es.

Als erkennbar externer Beobachter wird man Sie sicher besonders freundlich behandelt haben. Jeder wird Ihnen erzählt haben, wie glücklich er zu sein glaubt. Alles eine heile Welt. In der Sektenfachliteratur wird dieses Verhalten gegenüber potentiell neuen Mitgliedern auch "love-Bombing" genannt. Sind Sie erst mal dabei, interessiert ihre Freundlichkeit nicht mehr - dann zählt Leistung.

Das wird zwar auch auf dem Kongress thematisiert, da die Zeugen jedoch ihre eigene Sprache haben, von Aussenstehenden nicht in seiner ganzen Konsequenz wahrgenommen. Das ist durchaus so gewollt. Auch einfache Zeugen sind darin geschult. Bereits Kindern wird eingebläut, auf die Frage, warum sie keinen Geburtstag mitfeiern, nicht auf Klassenfahrt gehen oder andere Dinge verweigern, nie zu antworten: "Weil ich Zeuge Jehovas bin." Nein - das würfe ein Licht auf die Organisation, welches sie nicht wünscht. Statt dessen wird das Kind sagen: "Weil das mein persönliches Gewissen nicht zulässt." - als hätte irgend jemand, der all diese Richtlinien erfunden hat, das Kind persönlich nach seinem Gewissen befragt.

Sie haben im Olympiastadion genau das gesehen, was die Zeugen Sie sehen lassen wollten.

Mit freundlichen Grüssen

Stephan Drebing
Tobias Liskow am 10 August, 2008 08:32:46
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Sehr geehrter Herr Drebing,

ich war nur am Sonntag Vormittag für meine Arbeitstätigkeit da. Auch als Pressearbeiter verweigerte man mir nicht den Blick überall hin. Ich denke schon, das es wie in jeder Religion, auch schwarze Scharfe unter diesen Menschen gibt. Nun weiß ich aber auch nicht, wie jeder einzellne mit seinen Glauben umgeht. Habe einige Interviews geführt aus jeder Altersgruppe. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und €ltere Menschen.

Und so möchte ich eins feststellen für mich: Solange es einen Menschen mit seinen Glauben gut geht und er keine anderen Menschen mit seinen Handeln verletzt, finde ich es okay und auch Lobenswert.

Mit freundlichen Grüßen

T.L
berndausb am 10 August, 2008 09:01:19
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Sehr geehrter Herr Liskow,

schon mal was von investigativem Journalismus gehört?

Kleiner Tipp:
Da begnügt man sich nicht mit einem Sonntagvormittag. Da braucht es Zeit und Durchhaltevermögen und die Zähigkeit, auch unbequeme Fragen zu stellen und diesen dann nachzugehen.
Ein Journalist, der seine Berufung ernst nimmt, lässt sich nicht mit freundlichem Lächeln und "Love-Bombing" abspeisen.
Wie wäre es, wenn Sie, nachdem sie sich nun einen Vormittag ein Bild von Zeugen Jehovas gemacht haben, sich ebenso ein Bild von ehemaligen Zeugen Jehovas machten?
Reicht Ihr journalistischer Ergeiz für eine solche Erweiterung Ihres bisherigen Horizonts?

Freundliche Grüße

berndausb
Stephan Drebing am 10 August, 2008 09:30:23
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Sehr geehrter Herr Liskow,

unter den Zeugen Jehovas gibt es nur wenige schwarze Schafe. Auffallen ist verdächtig; quasi die Vorstufe zum "eigenständigen Denken", dass in der JZ-Literatur schon oft genug gerügt wurde.

Und so erfuhren Sie in den Interviews natürlich auch nur, wie gut es ihnen mit ihrem Glauben geht. Schließlich sagt die Wachtturm-Gesellschaft ihnen regelmäßig, dass es ihnen nirgendwo anders so gut geht wie bei ihr. Und die Wachtturm-Gesellschaft hat eben immer Recht. Und daher muss es so sein.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Drebing
Sulamith am 11 August, 2008 02:14:17
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Ich war am Samstag auf dem Kongress etwa 60 Minuten anwesend und kann Ihren Bericht nicht unterschreiben. Ich konnte viele Jugendliche in Einheits-Dress (Anzug/Kleid) beobachten, die jede Gelegenheit nutzten, um das 'Gehirnwäsche'-Programm der Vorträge den Umständen entsprechend zu meiden. Das Programm handelte in diesem Zeitraum von der unbedingten Hingabe zur Organisation der Wachtturm-Gesellschaft. Es wurden Existenz-€ngste erzeugt, die mit der persönlichen Fähigkeit zur Kritik an der Gesellschaft dieser Organisation und der Selbstreflexion zusammen hängen.

Das permanente 'Einhämmern' von Schuldgefühlen, die mit der Einforderung von unbezahltem Zeiteinsatz zu Missionierungszwecken in Verbindung stehen hat NICHTS damit zu tun, dass es 'Menschen mit seinen Glauben gut geht' und andere 'Menschen mit seinen Handeln verletzt' werden.

Hatten einenen anderen Eindruck von der Veranstaltung?
Tobias Liskow am 11 August, 2008 10:54:12
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Sehr geehrte Leser/innen,

sehr geehrter Berndausb,

ich habe wirklich Interesse an meinen Beruf, den ich aber nur außerhalb meiner Ausbildung als Bürokaufmann schaffe. So bleibt mir nicht grad sehr viel Zeit dafür übrig, meinen "Hobby" und Arbeitswunsch/Traum Aufmerksamkeit zu widmen. Und doch nehme ich dies sehr ernst und möchte Fakten auf den Tisch bringen.

So kann man sich gerne mit mir in Verbindung setzen für ein Interview um auch seine Erfahrungen mir zu erläutern. Dafür haben wir ja diese Plattform des offenen Mediums.

Ich bin für alles offen, solange es auch nachweißbar und der Realität entspricht.

Mit freundlichen Grüßen

T.L

PS: Ich entschudldige mich für Rechtschreibfehler oder Grammatikfehler. Doch leider kann man nicht alles perfekt.
Thomas Lauterbach am 11 August, 2008 08:39:24
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In vielen Kommentaren merkt und spürt man eine Menge Frust, die in polemischen Wortzänkereien ihren Ausdruck finden. Leider stecken in vielen Aussagen wenig bis gar keine inhaltliche Wahrheit.

Bevor man so über eine Glaubensgemeinschaft herziehen kann, sollte man sich mit der Materie mal beschäftigt haben und nicht den subjektiven Aussagen der Mund-zu-Mund-Kommunikation trauen. Davon ausgenommen sehe ich die Beiträge derer, die sich über den Umgang mit "Ausgeschlossenen" artikuliert haben. Dieses Verhalten ist schwer nachzuvollziehen und ist häufig ein genannter Kritikpunkt.

Wer aber eine objektive Betrachtung der biblischen Aussagen vornimmt und diese auf Widersprüche hin überprüft, wird letztlich zum Schluß kommen, dass die Bibel das Wort Gottes ist.

Vorher ist wenig hilfreich sich auf eine Diskursion einzulassen, schon gar nicht mit Menschen, die nicht objektiv an die Sache rangehen.
berndausb am 14 August, 2008 02:18:40
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Sehr geehrter Herr Liskow,

Sind erlebte 38 Jahre innerhalb der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas für Sie ausreichend nachweisbare Fakten, oder was verstehen Sie sonst darunter?

Ist ein gelebtes Leben innerhalb dieser Sekte von Jugend an in Ihren erlauchten Augen genügend Realität, oder brauchen sie Photos meines prügelnden Vaters, in der einen Hand den Lederriemen und in der anderen den Wachtturm?!

Wie kommen Sie dazu, die Aussagen der Kommentatoren unter den Generalverdacht der Falschaussage zu stellen?

Wer sagt Ihnen denn, dass die Zeugen auf ihrem Kongress Ihnen die Wahrheit, die reine Wahrheit und nichts, als die Wahrheit gesagt haben?

Außerdem, würden Sie ernsthaft an einem Interview beispielsweise mit mir interessiert sein?

Dann freu ich mich auf Ihre persönliche E-Mail.

Freundliche Grüße

berndausb
Simon am 17 August, 2008 03:29:08
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Sehr geehrter Herr Liskow!
In Ihrem Standpunkt möchte ich Sie unterstützen. Ein Journalist sollte nur die gesehenen, erfahrenen oder ermittelten Tatsachen veröffentlichen und ggf. die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen. Die Meinung muss sich daraufhin der Leser selber bilden.
PS.: Einer, der aus der SPD ausgeschlossen worden ist, wird wohl auch nicht gerade gut über diese Partei sprechen ... Im Übrigen sind die so hart kritisierten, durch einen langwierigen Gerichtprozess, worin es eben um die immer wieder vorgebrachten Vorwürfe geht, von eben diesen freigesprochen und den anderen Religionen gleichgestellt worden. (Nachzulesen auf der Internetseite des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig bzw. des Bundesverfassungsgerichts).

Mehr solchen Meinungsmache-freien Journalismus!

Simon

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