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Gründerzeit-Schätze entdecken am Chamissoplatz
vom Weinanbaugebiet zum beliebten Wohnviertel Bevor Ende des 19. Jahrhunderts das Gebiet nahe der Bergmannstraße bebaut wurde, diente es dem Weinanbau und der Landwirtschaft. Seinen Namen erhielt der Chamissoplatz 1890 von dem Dichter und Botaniker Adalbert von Chamisso (1781 bis 1838). Bis 1910 war der Großteil der meist fünfgeschossigen und mit aufwendigem Stuck verzierten Miethäuser fertig gestellt. Angesichts des starken Bevölkerungswachstums in Berlin baute man platzsparend. Typisch waren enge, dunkle Hinterhöfe. Auf Grund der Nähe zum ehemaligen Flughafen Tempelhof blieben die Gebäude des Chamissoplatz-Kiezes im Zweiten Weltkrieg weitgehend von Zerstörungen verschont. Das erleichterte die spätere originalgetreue Sanierung. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg vernachlässigten Eigentümer aus wirtschaftlichen Gründen ihre Häuser. Notwendige Reparaturen wurden nicht ausgeführt. Viele Bewohner akzeptierten die rückständigen Zustände in den siebziger Jahren nicht länger und lehnten sich gegen die Hauseigentümer auf. Als vom Land Berlin beauftragter Sanierungsträger erwarb die GEWOBAG Anfang der siebziger Jahre insgesamt 85 Grundstücke zur Sanierung. Ab 1978 begann das Wohnungsunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Kreuzberg und der Mieterberatung SPAS Sanierungsmaßnahmen zu planen. Hierbei war es der GEWOBAG wichtig, in den Wohnungen modernen Komfort zu schaffen und gleichzeitig den typischen Charme zu erhalten. Auch hinter den Fassaden veränderte sich eine Menge: Mit Wohnungszusammenlegungen optimierte die GEWOBAG zahlreiche Grundrisse. Durch Abriss von Gebäudeteilen auf den engen Hinterhöfen fällt nun mehr Licht in die Räume. Den neu geschaffenen Platz in den entkernten Innenhöfen ließ das Unternehmen bepflanzen. Durch die leichte Hanglage entstanden teilweise terrassenartig angelegte Grünflächen. Mit Liebe zum Detail rekonstruierte das Wohnungsunternehmen zahlreiche alte Bemalungen in Hauseingängen und Treppenhäusern. Im Jahr 2003 hob der Senat das Sanierungsgebiet auf. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Statt Abriss und Neubau setzte die GEWOBAG auf den Erhalt der Bausubstanz, bezahlbare Mieten, ein gewachsenes Umfeld und eine vielfältige soziale Mischung. Heute ist der Chamissoplatz-Viertel mit seinem Gründerzeitambiente beliebter denn je: als nachgefragter Wohnort sowie als Ziel für Touristen, die ein kleines Stück altes Berlin erleben wollen.
Kurzportrait GEWOBAG-Konzern:
Der GEWOBAG-Konzern zählt mit rund 72.000 bewirtschafteten Mieteinheiten (Wohnungen, Gewerberäume sowie Garagen) und einer vielfältigen Auswahl an Eigentumsobjekten zu den marktführenden Immobilienunternehmen in Berlin und Brandenburg. Spezielle Serviceleistungen, unter anderem für Senioren, ergänzen das Angebot.
Der Immobilienbestand des GEWOBAG-Konzerns steht für die Vielfalt der Stadt und bietet eine solide Basis auf dem regionalen Wohnungsmarkt. Quartiersmanagement, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Effizienz sind für den GEWOBAG-Konzern bei der Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte gleichermaßen wichtig. Mit freundlichen GrüßenGEWOBAG Gemeinnützige Wohnungsbau-
Aktiengesellschaft Berlin i. A. Semra BohnFon: 030 4708-1522
Fax: 030 4708-1520
E-Mail: s.bohn@gewobag.de
Internet: www.gewobag.deBesuchen Sie unsere Wohnungsbörse: www.gewobag-mieten.de
GEWOBAG Gemeinnützige Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin, Bottroper Weg 2, 13507 Berlin
Vorstand: Hendrik Jellema, Markus Terboven; Vorsitzender des Aufsichtsrates: Staatsrat i. R. Dr. Knut Gustafsson
Sitz: Berlin; Registergericht: AG Charlottenburg Nr. 96 HRB 3445; USt.Nr.: 27/469/05984; Gezeichnetes Kapital: 84.458 Tsd. EUR



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