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Worte der Vernunft

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image Bild aus dem Film "Der große Diktator"

Der Gedankengang eines Linken. Unsere Demokratie driftet immer weiter ab, in einen Diktatorischen Machtkampf zwischen Politik und Geld.

„Es tut mir leid, aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen noch irgendjemand erobern, sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann. Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte den anderen helfen, nur so verändern wir die Welt. Wir sollten am Glück des anderen Teil haben und nicht einander verabscheuen. Hass und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf diese Welt ist Platz genug für jeden und Mutter Erde ist reich genug um jeden von uns satt zu machen. Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein. Wir müssen es nur wieder zu Leben lernen. Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Missgunst hat die Seele vergiftet und uns in Paradeschritt in Verderben und Blutschuld geführt. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten, sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert. Fernsehen und Radio haben uns einander näher gebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen von Mensch zu Mensch. Sie erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle eins werden. Millionen Menschen auf der Welt können in diesem Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen. Opfer eines Systems, dass sich zur Aufgabe gemacht hat, Unschuldige zu quälen und in Ketten zu Legen. Alle denen, die mich jetzt hören, rufe ich zu: Ihr dürft nicht verzagen! Auch das bittere Leid, das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer die heut die Menschlichkeit mit Füßen treten, werden nicht immer da sein. Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen und auch ihr Hass. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurück gegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet: Für die Freiheit ist kein Opfer zu Groß. Soldaten, vertraut euch nicht Barbaren an! Unmenschen die euch verachten und deren euer Leben nichts wert ist, denn ihr seit für sie nur Sklaven. Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt und ihr seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verirrten Subjekte. Diese Maschinenmenschen mit Maschinenköpfen und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, ihr seid keine Tiere: Ihr seid Menschen! Bewahrt euch die Menschlichkeit in euren Herzen und hasst nicht. Nur wer nicht geliebt wird, der hasst. Nur wer nicht geliebt wird. Soldaten, kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit. Im 17. Kapitel des Evangelisten Lukas steht: Gott wohnt in jeden Menschen. Also nicht nur in einem oder in einer Gruppe Menschen. Vergesst nie: Gott lebt in euch allen und ihr als Volk habt allein die Macht: Die Macht, Kanonen herzustellen aber auch die Macht, Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand dieses Leben einmalig kostbar zu machen. Daher im Namen der Demokratie: Lasst uns diese Macht nutzen. Lasst uns zusammen stehen. Lasst uns Kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt. Eine Welt, die jeden Menschen gleiche Chancen gibt. Die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch. Deshalb konnten sie die Macht ergreifen. DAS WAR LÜGE wie überhaupt alles was sie euch versprachen, diese Verbrecher. Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich und das Volk soll versklavt bleiben. Lasst uns diese Ketten sprengen. Lasst uns Kämpfen für eine bessere Welt. Lasst uns Kämpfen für die Freiheit in der Welt. Das ist ein Ziel, für das sich zu kämpfen lohnt. Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz. Lasst uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit, in der die Vernunft siegt, in dem Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereicht. Kameraden, in Namen der Demokratie: Dafür lasst uns streiten.“

Dies sagte Charlie Chaplin in seinen wohl bekanntesten Film „Der Große Diktator“ (1940). Liebe Leser und Leserinnen, diese Worte wurden vor über 60 Jahren gesprochen. Und ihren Hall hört man bis heute. Denn sie versiegen nicht in den Katakomben unseres Unterbewusstseins, sondern bleiben immer hörbar, in den Ohren des Vernünftigen Mannes (und auch Frau). Jetzt kämpfen wir vielleicht nicht gegen einen Diktator. Und doch möchte uns die Gesellschaft in eine Form pressen, in der nicht jeder hineinpasst. Um den Willen des einsamen Mannes zu stürzen, gebraucht die Gesellschaft immer häufiger die Gewalt. Doch es sind genug gestürzt. Unsere Demokratie driftet immer weiter ab, in einen Diktatorischen Machtkampf zwischen Politik und Geld, deren einzige Aufgabe zu sein scheint, ihr Leben so angenehm zu gestallten wie es nur geht. Doch der kleine Mann auf der Straße, steht immer häufiger auf und macht seiner Meinung freie Kund. So mögen diese Worte auch bei euch gehör finden. Nicht als ansporn, die Politik in der wir Leben zu stürzen, sondern zu verbessern. Im Grundgesetzt ist die Unantastbarkeit der Menschenwürde fest verankert. Die Würde des Menschen ist unantastbar, so steht es geschrieben. Ich frage mich: Welche Würde. Ist es die Würde, die auf dem Boden liegt. Ist es diese, die nach Hilfe und Anerkennung schreit, auf die gleichzeitig brutal eingeprügelt wird? Wir gehen an sie vorüber, sehen was mit ihr passiert, doch helfen wir ihr nicht. Wir schreiten nicht ein und helfen unser Kostbarstes Gut nicht wieder auf die Beine. Brüder und Schwestern der gleichen Meinung: Heben wir die Fahne der Menschlichkeit hoch in den Himmel. Zeigen wir, dass wir noch da sind und sagen der Welt: Nicht mit uns. Mir klingt immer noch der Satz in den Ohren: „Auch der Frieden muss verteidigt werden“. Hebt nicht die Waffen, sondern die Stimme und sagen: „Ein Morgen ist nur dann schön, wenn die Sonne auch wieder scheint. Die Sonne der Zufriedenheit.“ Zurzeit ist es pure Nacht um uns herum. Die Feinde der Vernunft schleichen an unsern Seiten vorbei und untergraben das Vernünftige Firmament der Menschlichkeit mit Spaten und Spitzhacken der Unvernunft. Die Feinde sind unter uns und nicht die Politik, sondern wir, das einfache Volk können ihnen ein Bein stellen, sodass sie fallen. Die Mächtigen Männer kommen an sie nicht heran, denn sie sitzen zu hoch. So reißt ihn ihre Gerätschaften des Hasses und der Unmenschlichkeit aus den Händen. Schließt nicht die Augen vor der Dunkelheit, sondern öffnet diese und handelt. Und ihr werdet merken: Der Morgentau wird sichtbar werden. Denn die Sonne streichelt mit ihren ersten Sonnenstrahlen das Grundgesetz und wenn sie ganz aufgeht am Horizont, so können dann alle wieder die Grundrechte der Menschen erkennen. Mir wurde erst letztens von einer Mitbewohnerin gesagt, dass ich Arrogant bin. Ich möchte dies Verneinen und doch bejahen: Arrogant bin ich in der Hinsicht nicht, das ich denke, dass ich was besseres bin. Und bejahen möchte ich es in dem Bezug, dass ich meine, wenn man nur den willen zu einer Sache hat und diese auch anfängt, diese dann auch bewegen und verändern zu können. Ich möchte…und hoffe, ich stehe mit dieser Meinung nicht alleine da, mich in dem Land in dem man lebt auch wohl zu fühlen. Doch dazu muss man aufstehen.In dem Sinne: Ein dreifach hoch, auf die Einigkeit, Recht und Freiheit. Hoch…Hoch…Hoch…

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