- Polizeiticker
- Berlin.Business-on.de
- Lokale Wirtschaft
- Welt-Nachrichten
- Berlin-Nachrichten
- Fachwissen
- Finanzen
- Bizz Tipps
- Marketing
- Lifestyle-Business
- Musik & Konzerte
- Clubs-Nightlife
- Club Guide Berlin
- Kino & Filme
- Lust & Erotik
- Liebe & Dating
- Musik-Talk
- Verkehrsticker
- Immobilien & Wohnen
- Verbraucher
- Reisen & Urlaub
- Sport & Vereine
- Google News
- Ausgehen & Gastro
- Internet
- Blubber
- Datensicherheit
- Berlin-aktuell
- Sweets und Süssigkeiten
Audi baut Werk in Ungarn aus
Die Tochterfirma des Volkswagenkonzerns plant, das bestehende Werk in der Nähe der ungarischen Stadt Györ bis 2013 deutlich zu erweitern. Das geplante neue Autowerk soll ein komplett selbständiger Standort werden und rund 1800 neue Jobs in der Region schaffen.
Deutsche Standorte nicht in Gefahr
Die Audi-Leitung gab gleichzeitig bekannt, dass man nicht daran denke, in den deutschen Werken Mitarbeiter zu entlassen, die Beschäftigungsgarantie wurde für sämtliche Mitarbeiter in den beiden deutschen Werken, Ingolstadt und Neckarsulm, bis Ende 2014 verlängert.
Neues Werk deckt sämtliche Produktions- und Fertigungsschritte ab
Das neue Werk in Ungarn soll laut Audi-Geschäftsführung ein komplett eigenständiges Werk werden und sämtliche Produktions- und Fertigungsbereiche abdecken. So soll von der Karosseriefertigung bis zur Endlackierung alles in Györ durchgeführt werden können. Dadurch werde das neue ungarische Werk ein zusätzliches Stammwerk des Autobauers. Nach der Fertigstellung im Jahr 2013 sollen noch ab dem selben Jahr rund 125.000 Fahrzeuge jährlich im neuen ungarischen Werk produziert und gefertigt werden. Darunter fallen sämtliche Audi-Typen.
Durch das komplett neue Werk in Ungarn hofft Audi, auch weiterhin die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu sichern. Im Moment werden jährlich rund eine Millionen Fahrzeuge von Audi gebaut, durch das neue ungarische Werk will man diese Zahl auf 1,5 Millionen neue Fahrzeuge pro Jahr anheben. Das neue ungarische Werk soll damit die deutschen Werke unterstützen, deren Kapazitäten schon fast zur Gänze ausgeschöpft sind. Darum seien die Arbeitsplätze in Deutschland auch weiterhin gesichert, genauso wie die der ab 2013 neu hinzukommenden ungarischen Kollegen.
Ungarn für Automobilindustrie immer attraktiver
Ein komplett neues Gebiet ist Györ und Ungarn für Audi allerdings nicht. Seit dem Jahr 1994 werden in der dortigen Fabrik Motoren für den VW-Konzern und dessen Tochterfirmen wie etwa Audi produziert. Außerdem werden auch verschiedene Modelle wie beispielsweise der TT Roadster oder der A3 in Györ montiert oder Teile wie Auspuff, Antriebswelle oder Stoßfänger montiert. Auch die Innenaustattung wie Sitzfläche, Sonnenblende oder Fußmatte wird für einige Audi-Modelle in Györ eingebaut. Im Moment sind in dem ungarischen Werk knapp 5.600 Mitarbeiter angestellt, ab 2013 werden es 7.400 sein. Die ungarische Regierung zeigte sich ebenfalls erfreut über den Ausbau des Werkes, man werde Volkswagen und Audi so gut es geht unterstützen.
Ungarn ist seit dem EU-Beitritt des Landes ein immer beliebter werdender Standort für Automobilhersteller, auch Opel plant, sein ungarisches Werk mit der stolzen Summe von einer halben Milliarde Euro auszubauen. Davon profitieren einerseits die Autobmobilhersteller wegen der noch immer günstigen Löhne in Ungarn und andererseits die ungarische Bevölkerung, da die geplanten Erweiterungen ein gewaltiges Plus an Einnahmen für die ungarische Staatskasse bedeutet.



del.icio.us
Digg
Kommentare ( eingetragen):
Ihren Kommentar eintragen