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Der Garten im Hinterhof
Doch auch aus wenig Fläche kann man viel machen. Gewusst wie, wird auch das bisschen Raum zwischen Häuserfronten, Mülltonnen und Treppenaufgängen im Hinterhof zum blühenden und grünenden Stadtgarten.
Andere Witterungsbedingungen
Wer in seinem Hinterhof gärtnert, hat es mit völlig anderen Bedingungen zu tun als auf der Fläche hinterm Bauernhäuschen auf dem Land. Denn meistens ist der Platz umringt von Mauern und Häuserfronten. Abgesehen von optischen Faktoren hat dieser Umstand vor allem auch Einfluss auf die klimatischen Bedingungen. Wessen Grundstück eher sonnig ist und von mauern umrandet, kann getrost zu südlicher orientierten Pflanzen greifen, da die Wände die Wärme speichern, vor vielen Wettereinflüssen schützen und somit ein deutlich südlicheres Klima schaffen. Im schattigen Höfen sollte man sich dagegen eher Richtung Norden orientieren und vielleicht nach den für England typischen Bodendeckern oder anderen Schattengewächsen greifen.
Winkel schaffen
Ein simpler Trick um Gärten größer erscheinen zu lassen ist die Fantasie anzuregen. Versuchen Sie, Pflanzen so zu setzen, dass es scheint als würde sich der Weg hinter ihnen unendlich weiter schlängeln. Arbeiten Sie mit unterschiedlichen Ebenen. Eine etwas erhöhte Sitzfläche oder ein abgesenkter Winkel lassen die Fläche weniger einfältig wirken und vergrößern sie somit optisch.
Beleuchten Sie, was im Licht stehen soll!
Ist es auf großen Flächen eher schwierig Beleuchtungen so zu setzen, dass sie eine große Wirkung erzielen, so kann man in einem Hinterhof mit schon wenigen Lampen viel bewirken. Setzen Sie Lichtquellen so, dass die Strahlen von den Wänden reflektiert werden und eine magische Aura schaffen. Unschöne Winkel und Ecken lassen sie einfach im Dunkeln verschwinden.
Die Senkrechte nutzen - lassen Sie die Pflanzen klettern
Wer wenig Platz auf dem Boden hat, weil Mauern ihn begrenzen, sollte diese einfach als Bepflanzungsfläche hinnehmen. Efeu zum Beispiel ist ein eher unkompliziertes Gewächs, das sich schnell ausbreitet und das ganze Jahr grün ist. Wer gerade die jahreszeitlichen Unterschiede liebt, kann zu einem wilden Wein greifen, der im Herbst seine Blätter in ein tiefes Rot verfärbt, bevor er sie verliert. Wer es etwas verspielter mag, ist beispielsweise mit dem Knöterich gut beraten. Mit einer verknoteten Stammform und den feinen, eifrig blühenden, weißen Blüten sorgt er für den gewissen Hauch Eleganz im Garten.
Um die passende Pflanzenmischung für Ihren Hinterhof zu finden, lohnt sich auch ein Blick in einen Katalog oder auf eine Website wie beispielsweise vom Baldur Versandhaus.



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