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Handynutzung: Im Urlaub möglichst günstig

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So ist die Zahl der über Mobiltelefone telefonierten Gesprächsminuten nach Angaben der Bundesnetzagentur allein im letzten Jahr um über 5 Prozent gestiegen. Im Schnitt telefoniert der Deutsche jeden Monat etwa drei Stunden mit dem Handy. Während ihn das im Inland dank günstiger Flatrates einen überschaubaren Betrag kostet, kann das Telefonieren aus dem Urlaub im Ausland unangenehm teuer werden.

Die sogenannten Roaming-Gebühren, also die Kosten, die ein ausländischer Netzbetreiber dem in Deutschland ansässigen Anbieter für das Nutzen seines Mobilfunknetzes in Rechnung stellt, schlagen kräftig zu Buche. Da sind in wenigen Minuten schnell zweistellige Eurobeträge vertelefoniert. Firmen, die Telefonanlagen von nfon in ihren Geschäftsräumen nutzen, haben gegenüber privaten Telefonierern einen entscheidenden Vorteil.

Kostenlose Mobiltelefonie

Denn hier sind die einzelnen Telefonate zwischen den im System installierten Teilnehmeranschlüssen kostenlos. Das heißt, dass der Anruf des Außendienstmitarbeiters, der aus dem Ausland die Firmenzentrale in Deutschland anruft, das Unternehmen nicht mehr kostet als jeder andere Anruf innerhalb es firmeneigenen Netzes. Privatpersonen können im Ausland zwar nicht so günstig telefonieren, ganz auf die Handynutzung verzichten muss der Urlauber jedoch nicht.

Handynutzung: Roaming Gebühren deutlich gesenkt

Wirklich günstig wird die Telefonie aus dem Ausland zwar auch in naher Zukunft nicht, doch mit dem Wissen um ein paar Kniffe wird sich der Auslandsurlauber zumindest den einen oder anderen dringenden Anruf leisten können. Ein Lichtblick für den Handynutzer ist eine Neuerung der EU-Richtlinien zur Mobiltelefonie. Bereits jetzt wurden die Roaming-Preise gesenkt und werden in den kommenden Jahren noch niedriger werden. Viele Mobilfunkprovider geben die nun günstigeren Roaming-Gebühren direkt an ihre Kunden weiter. So zahlt man bereits jetzt schon nur noch etwas über 13 Cent pro Minute für ankommende Gespräche aus dem Ausland statt vormals fast 18 Cent. Bislang nicht gesenkt wurden die Preise für das Versenden von SMS, die weiterhin etwa 13 Cent kosten.

Ausländische Prepaid-Karten, manuelle Netzwahl

Wer voraussichtlich mehr als einen oder zwei organisatorische Handy-Anrufe aus dem Ausland tätigt, der sollte sich vor der Abreise im Internet über günstige Prepaid-Karten informieren und diese vor Ort kaufen. Aber Achtung! Das ist zwar zum Anrufen vom Urlaubsort aus billiger, wird aber möglicherweise für den Anrufer aus der Heimat sehr teuer. Beim Mobilfunkanbieter kann man erfragen, welchen Roaming-Tarif man bei welchem Urlaubsziel zu erwarten hat. Ist dieser sehr teuer, dann empfiehlt es sich, im Telefon die Funktion "Automatische Netzwahl" zu deaktivieren und per "Manuelle Netzwahl" von Hand einen vorher beim Anbieter erfragten oder über die Internetrecherche gefundenen Netzbetreiber auszuwählen.

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