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Handys, Gurte, Kindersitze – Über 4000 Verstöße in nur drei Tagen
Wie angekündigt, kontrollierte die Berliner Polizei vom 4. bis zum 6. November stadtweit die verbotene Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt, das ordnungsgemäße Anlegen von Sicherheitsgurten und den Gebrauch vorgeschriebener Kindersitze in Fahrzeugen.
Vorrangiges Ziel der Polizisten war, den Verkehrsteilnehmern fast acht Jahre nach der Einführung des „Handyverbotes“ die Gefahren des Telefonierens am Steuer ohne Freisprecheinrichtung zu verdeutlichen. Außerdem sollten die Verkehrsteilnehmer auf ihre Sorglosigkeit beim Gurtanlegen hingewiesen werden. In den Morgen- und Vormittagsstunden kontrollierten die Polizisten verstärkt in der Nähe von Grundschulen und Kindergärten, um insbesondere Eltern kleiner Kinder intensiv auf die besondere Gefährlichkeit ihrer Versäumnisse bei der Sicherung der jüngsten Insassen hinzuweisen.
Die Polizisten ahndeten insgesamt mehr als 4000 Verstöße in drei Tagen. Allein über 1200 Mal verstießen Verkehrsteilnehmer gegen das Verbot, Mobiltelefone ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt zu benutzen. Darunter waren auch rund 190 Radfahrer, die während der Fahrt nicht von ihrem Handy ließen. Den Sicherheitsgurt, immerhin „Lebensretter Nummer 1“, hatten mehr als 2600 Fahrzeuginsassen nicht angelegt. Offenbar war keinem der Fahrer und Mitfahrer klar, dass die Folge eines Aufpralls mit 50 km/h ohne Sicherheitsgurt einem ungebremsten Sprung aus der dritten Etage eines Hauses entspricht.
Mit den jüngsten Verkehrsteilnehmern wurde nachlässig umgegangen. Knapp 120 Kinder waren nicht ordnungsgemäß durch Kindersitze im Auto gesichert. Besonders erschreckend, in 58 Fahrzeugen wurden Kinder ohne jede Sicherung mitgenommen.
Quelle: Pressestelle Polizei Berlin
Link zur Originalmeldung: http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/113700/index.html



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